Mittwoch, 6. Dezember 2017

Trennung oder abwarten?

Manchmal würde ich mich gern besser trennen können! Einfacher loslassen, weniger "Ballast" anhäufen. Dies gilt sowohl für einige Lebensbereiche als auch für Klamotten, wobei es heute - pardon an alle, die möglicherweise spektakulärere Erwartungen hatten - lediglich um Letzteres gehen soll.

Da verbleibt z. B. Kleidung monate- wenn nicht gar jahrelang aus unterschiedlichen Gründen im Schrank, weil ich nicht sicher bin, ob ich sie am Ende nicht vielleicht doch vermissen würde, wenn ich sie denn entsorgte.

Es gibt jedoch auch Fälle, wo es tatsächlich gut ist, wenn eine Trennung hinausgeschoben wurde, so zum Beispiel bei zwei (oder heißt es "zweien"??) meiner Röcke, die ungetragen 2 Jahre lang in einem "Ich weiß noch nicht"-Fach herumlagen, da sie zu groß waren und um meine Hüften schlackerten. Schlimm fand ich das nicht, sie störten nicht und ich wollte ja auch gar nicht wieder hineinpassen. 😎

Leider ist das aber nun doch der Fall (dafür sind andere schöne Teile zu eng), und gerade kurz vor Weihnachten machen mich die knapp 5 seit dem Frühjahr zugenommenen Kilos alles andere als glücklich, denn eine weitere Steigerung ist speziell um diese Jahreszeit bei mir leider vorauszusehen. 🙈

Obwohl ich nun etwas beschämt zugeben muss, dass ich Gewichtszunahmen normalerweise ausschließlich meinem Ess- und Trinkverhalten zuzuschreiben habe, bin ich in diesem Fall doch ein klitzekleines bisschen gespannt darauf, wie es sein wird, wenn ich diese Tabletten, welche ich derzeit nämlich 3 Monate lang nehmen soll, in ca. 6 Wochen wieder absetzen darf, denn in deren Beipackzettel steht "Gewichtszunahme" immerhin unter den "gelegentlichen Nebenwirkungen". 😇

Cardigan: Indiska
Langarmshirt: s.Oliver
Rock: ALBA MODA ROSSO
Strumpfhose: nur die
Stiefeletten: Gabor

Ebenso beschämt muss ich nun außerdem noch gestehen, dass die in diesem Artikel verwendeten Fotos bereits vor eineinviertel Jahren entstanden sind - noch ohne die bösen zusätzlichen Kilos und vielleicht auch mit 3 Falten weniger ...

Aber immerhin zeigen sie auch ein Kleidungsstück, welches echt selten an die Luft darf. Den Cardigan kaufte ich mir vor zweieinhalb Jahren in Schweden (KLICK) und fand ihn damals gaaaaanz toll.

Auf den Fotos hier gefällt er mir immer noch, im wahren Leben allerdings nur manchmal, und er gehört zu diesen Teilen, an denen man stets und ständig herumzuppeln und zerren muss, weil sie nicht von allein dort sitzenbleiben, wo und wie sie sitzen sollen. Gerade bei gestreiften Kleidungsstücken kann das ziemlich unvorteilhaft aussehen. Außerdem nervt es einfach und darum bleibt diese Jacke meistens im Schrank. Trennen mag ich mich trotzdem noch nicht.

Habt Ihr ebenfalls solche Kleidungsstücke zu Hause, von denen Ihr Euch nicht trennen könnt, obwohl Ihr sie nicht oder fast nie tragt? 

Und was mich besonders interessiert: 
Kennt Ihr dieses Phänomen der sich ewig verziehenden Teile? Vor allem über immer kürzer werdende Ärmel und Cardigans, die über der Brust auseinanderklaffen, rege ich mich ja gern wiederkehrend auf!

P.S.: Mitbloggerin Fran schrieb übrigens kürzlich auch gerade von Trennung - allerdings irgendwie ganz anders - und es geht um den Tassenschrank, den wohl die meisten von uns im Haushalt haben - guckt Ihr HIER.