Donnerstag, 31. Dezember 2015

Silvester - gesund und zuckrig

Kartonaufschrift unseres Lieblingsbäckers - mit 14 "Berlinern" drin!
Heute morgen wurde ich wach und hatte direkt das Gefühl, es geht mir JETZT besser! Okay, ich huste immer noch, der Schnupfen ist noch da, Hände und Füße weiterhin dauerkalt (3 Paar dicke Socken - und doch!), aber die Haut ist nicht mehr so empfindlich wie in der gesamten letzten Woche, das Hirn scheint wieder anzulaufen, ich finde es nicht mehr praktisch unzumutbar, eine Treppe rauf- oder runterzusteigen und verspüre auch wieder Lebenslust und Motivation. Die Bedeutung dieser beiden Worte war mir in den letzten 7 Tagen quasi komplett entfallen.

Für einen Jahresrückblick reicht die Kraft noch nicht, aber einen kurzen Outfit-Post (Fotos 09.12.) mit leichtem Silvester-Touch (Fotos heute!) krieg' ich hin. 




Loop: CARTOON
Lederjacke: GERRY WEBER
Pulli: MEXX
Rock: Tom Tailor
Strumpfhose: No name
Stiefeletten: Gabor

Das Jahr 2015 wird heute Nacht ebenso zuende gehen, wie es angefangen hat - zu Hause, wie eigentlich immer: Futtern, Fernsehen, Entspannen. Wenn es nicht allzu sehr regnet, gucken wir um Mitternacht mal vor die Tür, was draußen so los ist.

Das Jahr war ... hmm ... - eigentlich im Großen und Ganzen "okay", würde ich sagen. Seinen Tiefpunkt hatte es im Juli, als meine Mama starb (KLICK). Im Nachhinein bin ich allerdings dankbar, dass dieses traurige Ereignis im Hochsommer und nicht im November/Dezember stattgefunden hat, denn mit der großen Wärme und der vielen Helligkeit um mich herum kam ich damit deutlich besser zurecht, als ich es im November/Dezember je gekonnt hätte - dessen bin ich mir sicher!

Die absoluten Highlights waren dagegen definitiv meine beiden Urlaube in Schweden (KLICK) sowie in Japan (KLICK1, KLICK2 und KLICK3).

Der Okunoin-Friedhof auf dem Berg Koyasan - der größte Friedhof Japans.
Vorsätze für 2016 habe ich nicht. Halt, das stimmt nicht ganz! - Ich werde zwar bei dem ganz sicher ab morgen oder spätestens am Montag jährlich wiederkehrenden Trend "Ein neues Jahr hat begonnen und ich ernähre mich jetzt auf einmal gaaaanz anders!" nicht mitspielen, aber ich war in diesem Jahr exakt 102mal beim Sport (der bei mir ja ausschließlich "Zumba" heißt :) ) und würde die magische Zahl 100 hier auch in 2016 gern wieder knacken.

Hierzu wünsche ich mir, dass Bänder, Sehnen und Knochen halten und haue mir bis dahin erst noch mal einen bis drei "Berliner" in den Kopp! :)

Joa, ansonsten wünsche ich EUCH am besten mal all das, was Ihr Euch auch selbst so wünscht! Kommt gut rüber und wir lesen und sehen uns dann in ein paar Tagen im neuen Jahr wieder! Alles Liebe!

Eure Gunda.

Sonntag, 27. Dezember 2015

Mal kurz auf Weihnachten zurückgeblickt

Tja, das Weihnachtsfest 2015 ... - am Heiligen Abend war ich bis ca. 21 Uhr noch gut in Form. Dann kam die böse Viren-Attacke und fesselte mich mit heftigen Hals- und Bronchialschmerzen, bösem Husten sowie etwas Fieber als Dreingabe in den folgenden 3 Tagen ans Sofa.

Das weltsüßeste Geschenkpapier
Die Vorstellung, tagelang nur auf dem Sofa abzuhängen ist übrigens nur so lange schön, wie man das nicht tun muss! Nach einer Weile schmerzen Rücken und Hintern, man weiß nicht mehr, wohin mit den Beinen, das Fernsehprogramm nervt, und den Kopf will man auch nicht mehr ständig irgendwo ablegen, sondern eigentlich viel lieber mal raus, aber allein der Gang zur Toilette ist schon dermaßen anstrengend, dass man anschließend ermattet wieder auf's Sofa zurücksinkt. Im Bett war's noch schlimmer. Eine sonderlich geduldige Kranke bin ich allerdings noch nie gewesen ...

Apropos Toilette - am Montag war doch der Klempner da, hatte das Teil abgebaut und das Rohr freigemacht (ich berichtete ...). Sunny kommentierte noch "Lieber vor Weihnachten ein verstopftes Klo, als an Weihnachten." ... tja, und dann kam der erste Weihnachtstag und alles ging von vorn los: Kein Abfließen von Dusche und Toilette und jetzt tropft's auch noch neben dem Toilettenanschluss auf die Fliesen. Es ist zum Mäusemelken! Der Mann denkt bereits laut über ein neues Bad nach, aber das können wir uns überhaupt nicht leisten - so etwas muss doch irgendwie dauerhaft zu reparieren sein!

Naja, auf jeden Fall wird am Montag überprüft, ob der Klempner nun im Urlaub ist oder nicht ... - ach ja, und dieses Mal ging als zusätzliches Schmankerl noch unsere Flurbeleuchtung zur Hälfte (interessant ... - aber so haben wir wenigstens noch ein bisschen Licht!) kaputt. Überall hängen Kabel aus der Decke ... - ich sag's Euch, es gab echt schon entspanntere Weihnachten!


Schönes gab es aber selbstverständlich auch - ganz oben mit dabei das Geschenk unserer Kinder - ein kleines "Magazin" über ihre Zeit an ihrem Studienort - mit Fotos und viel Text - sehr persönlich, genau so wie Eltern es lieben!

Kurzer Auszug vom rückseitigen Klappentext :)

Dennoch: Für's nächste Jahr wäre noch Luft nach oben - und ich möchte jetzt bitte eeeeeeendliiiiiich diesen verfluchten Dauerhusten loswerden - SO - FORT!

Donnerstag, 24. Dezember 2015

Weihnachten 2015



Die kleine Deko-Figur im Weihnachtsbaum erinnert mich an die Person, mit der wir die letzten Jahre noch zusammen feiern durften - meine Mama ♥. Dieses Jahr sind wir leider nur noch zu viert ... - und genau diese Personen werde ich jetzt mal aus ihren Ecken zusammenholen, damit das Familienfest auch ein Familienfest wird, so!

♥ Euch allen fröhliche Weihnachten!! Macht es Euch schön! ♥

Montag, 21. Dezember 2015

Bad News + good News

Fangen wir mal mit dem Negativen an, um uns nachher (hoffentlich) ins Positive zu steigern ...

Am Freitag Abend ging als erstes unser PC kaputt - bzw. er fuhr zwar noch hoch, aber das war's auch schon. Die Maus ließ sich nicht mehr bedienen, ebensowenig die Tastatur. Nichts ging mehr.

Sonntag Morgen dann war nicht nur die Dusche (kennen wir bereits - kürzlich war auch ein Klempner deswegen im Haus), sondern auch noch die Toilette verstopft. Juchhu. :/ Der Mann versuchte alles Mögliche mit Spirale und Kärcher, aber nö.

Sonntag Nachmittag versaute ich 2 Keksbackversuche - die ersten waren zu kurz, die zweiten zu lange im Ofen.

Zudem gab es noch plötzliche und vollkommen unerwartete Kenntnis böser Krankheiten (immerhin nur im weiter entfernten Bekanntenkreis - dennoch sehr traurig), beunruhigende Probleme in nächster Umgebung, schmerzliche Diskussionen, runterfallende und dabei kaputtgehende Sachen und und und.

Alles in allem also ein ziemlich besch... Wochenende mit viel Nervkram und ein paar Tränen.

Jetzt aber das Gute:

Der Sohn brachte den PC zum Computer-Spezi um die Ecke. Entgegen ihrer sonstigen Gewohnheit behielten sie das Gerät dort nicht erst einmal ein, sondern guckten und behoben das Problem sofort für 'nen schlappen Zehner - Grooooßartigst!

Der Klempner kam auch gleich heute Morgen, musste zwar das Klo abnehmen, aber wider Erwarten doch nicht irgendwelche Wände aufstemmen und jetzt läuft alles wieder ab. Es mag zwar etwas seltsam klingen, aber das macht mich echt total glücklich!

Ich habe das verlorene Weihnachtsgeschenk wiedergefunden. Nachdem ich bei DPD alle Beschwerdehebel in Bewegung gesetzt hatte, wurde der Fahrer befragt und tat kund, er habe "einen schwarzen Umschlag in einen grünen Briefkasten geworfen". Tja. Unser Briefkasten ist nicht grün, aber so hatte ich wenigstens einen Ansatz! Habe in unserer Umgebung die Häuser nach grünen Briefkästen abgeklappert und bin fündig geworden! Okay, eigentlich war er blau mit 'nem Grünstich, aber wir wollen ja nicht kleinlich sein ... - Und nachdem ich dann beim Klingeln auch nicht vom bissigen Hund, vor dem die Bewohner mittels Schild warnten, gefressen wurde und den Leuten von einem schwarzen Umschlag erzählte, bekam ich ihn prompt ausgehändigt. YES!!!!!!!!!

Der Fehler lag also - wie ich schon vermutet hatte - beim DPD-Mann, der nicht auf die Straße geachtet hatte, in der er die Sendung abliefern sollte, sondern lediglich auf die Hausnummer ... - Wie gut, dass er sich immerhin an die schwarz/grün-Kombination erinnern konnte, die wiederum mir die Suche mächtig erleichterte.

So weit - so gut. Das mit den misslungenen Keksen ist jetzt keine wirkliche Katastrophe, und mit den gesundheitlichen Situationen um einen herum (oder ggf. eben auch einen selbst betreffend, aber das ist hier - glücklicherweise - gerade nicht direkt das Problem) muss man sich ja nun leider versuchen zu arrangieren, so gut man eben kann. Zumal diese Nachrichten im Laufe der nächsten Jahre nicht weniger werden ..., aber hoffen wir mal das Beste und genießen das Leben so gut wir eben können!

Langarmshirt: ESMARA (Lidl)
Longpullover: GERRY WEBER
Strumpfhose: Tommy Hilfiger
Stulpen: No name
Stiefeletten: Andrea Conti

Donnerstag, 17. Dezember 2015

Noch einmal mit Herbstblättern

Ein weiteres Mal komme ich kurz vor Weihnachten mit schon ein paar Tage älteren Herbstbildern um die Ecke ... - ab Januar wirken sie wohl von der Jahreszeit her noch ein Stückweit fragwürdiger, darum muss ich mich beeilen und sie schnell zeigen, wo sich viele von uns noch an bunte Blätter an den Bäumen erinnern.

Denn noch haben wir 2015, noch ist es gar nicht wirklich richtig kalt - besonders heute nicht, da hatten wir hier in Lüneburg um kurz nach 7 Uhr morgens bereits 11°C! Noch könnte man die Jahreszeit für Herbst halten. - Halt, stopp - es ist ja sogar noch Herbst, auch wenn im Dezember eigentlich jeder meint, es sei Winter. Ihr nicht? Ich schon. Gefühlt - irgendwie.



Nein, ich präpariere meinen Schal hier nicht als Würge-Tuch ... - obwohl:
Wenn ich diesen DPD-Fahrer heute in die Finger bekommen hätte, der meine Sendung (mit Weihnachtsgeschenk drin) nämlich IRGENDWO abgegeben haben muss, aber definitiv nicht dort, wo er behauptet (in unserem Briefkasten), dann würde ich schon ganz gern ... *grrrrrr*!!!!!

Gibt man einem Paketdienst die Erlaubnis, eine Sendung vor der Tür, neben der Garage, zwischen den Mülltonnen oder sonstwo abzulegen, trägt man als Empfänger ja auch noch das Risiko des Verlustes. Wir vertrauten da bisher immer zu Recht auf unsere Wohnlage und waren heute zum Zeitpunkt der angeblichen Zustellung sogar zu Hause! Vom DPD-Mann oder der Ware jedoch keine Spur - auch nicht in der Nachbarschaft. Aber ... - siehe oben. Aaaaaargh!!!!!
Was mach' ich nun? Ein neues Weihnachtsgeschenk besorgen oder hoffen, dass die Sendung doch noch irgendwann auftaucht? Das Geld für die Ware ist natürlich abgebucht - der Versender kann schließlich auch nichts dafür. Ach, menno ... :(

Naja,  freut Ihr Euch heute noch einmal über die wunderfeine Herbstblätterfärbung im Hintergrund des Großteils meiner Fotos. Dafür ist allerdings das Outfit, welches ich an jenem schönen Herbsttag Ende Oktober trug, eher mausgrau - immerhin mit ein bisschen Bling-Bling!

Ich mag es trotz der farblichen Schlichtheit und fühlte mich sehr wohl darin.



Schal/Tuch: No name
 Sequins Long Cardigan: Tom Tailor
Langarm-Poloshirt: Betty Barclay
Rock: Tom Tailor
Strumpfhose: No name
Stiefeletten: Rieker

Montag, 14. Dezember 2015

Wolle wärmt wirklich!

Man kauft sich neue Klamotten und ...

... "zieht sie an", würde jetzt sicherlich bei den meisten meiner frisch vom Shoppen heimgekehrten Geschlechtsgenossinnen folgen. Nicht unbedingt bei mir. Diesen blauen Pulli aus 70% Merinowolle und 30% Kaschmir von WoolOvers (nein, dies ist leider kein gesponserter Artikel - ich habe mir bisher all meine Teile selbst gekauft) habe ich bereits seit mehr als einem halben Jahr im Schrank liegen. Damals hatten ein paar Bloggerinnen (z. B. Ines HIER, Bling-Bling-Sabine HIER oder Heidi HIER und HIER) sehr positiv über WoolOvers-Produkte gebloggt, was mich inspirierte, mir auch zwei dieser Pullis zu bestellen. Beide gleich, nur in unterschiedliche Farben. Theoretisch - also, die Größe. Praktisch ist der blaue Pulli nämlich ein wenig größer als der rote. Hm ...

Hier also der blaue. Ideal für mich als Wintertyp, schlicht, schön und praktisch. An sich kein außergewöhnlicher Grund für einen Blogpost, wenn nicht am Tag des ersten Tragens eine neue Erkenntnis meinerseits hinzugekommen wäre:  

Er hält warm!!!! - Sogar mich olle Frostbeule WÄRMT dieses Material tatsächlich. Ich bin ehrlich beeindruckt!

Natürlich sind auch einer in Materialkunde ungebildeten Person wie mir ein paar grundlegende Dinge bekannt:

Kleidung aus Wolle gehört in Herbst und Winter, manche Sorten sind allerdings recht schwer, einige kratzen sogar, ein Merino-Kaschmir-Mix allerdings sollte im Allgemeinen eher leicht und weich sein, Kaschmir allein ist noch leichter und weicher.

Kleidung aus Baumwolle ist mehr für die wärmeren Monate geeignet, in Polyester/Polyacryl schwitzt (und riecht ...) man und bei Mischgewebe ist es mal so und mal anders. Etc. etc. - Noch genauer kenne ich mich ehrlich gesagt nicht aus.

Beim Tragen dieses Pullovers allerdings fiel mir das erste Mal ganz bewusst auf, dass wärmetechnisch wirklich und wahrhaftig ein großer Unterschied besteht zwischen zwei vom Gewicht her ähnlich leichten Pullovern, wenn der eine aus Baumwolle und der andere - wie dieser - aus einem Merinowolle/Kaschmir-Mix besteht. Ich hätte nie gedacht, dass mir in einem so leichten Pulli nicht so kalt sein könnte wie sonst. Ein kleines bisschen skeptisch bin ich schon noch - vielleicht hatte ich nur einen guten Tag und fror einfach mal etwas weniger? Vielleicht habe ich mich mehr bewegt also sonst? Wir hatten auch schließlich erst Anfang November ... (der aufmerksame Leser hat sicherlich längst die Blätter an den Bäumen und meine noch ein wenig längeren Haare bemerkt)

Nun, ich werde das beobachten.


Tuch/Schal: Tchibo 
Pulli: WoolOvers
Hose: Liberty
Stiefeletten: rieker

Wie ist denn so Eure Erfahrung mit unterschiedlichen Materialien - insbesondere für Pullover oder Cardigans? Ihr kennt Euch sicherlich viel besser aus - erzählt doch mal!

Dienstag, 8. Dezember 2015

HOLY SHIT SHOPPING

Mittlerweile seit 11 Jahren gibt es an den vier Advents-Wochenenden für jeweils 2 Tage eine angesagte Alternative zum üblichen Weihnachtseinkauf - das HOLY SHIT SHOPPING, eine Besuchermesse junger Designer und Künstler, welche durch die Städte Berlin, Hamburg, Köln und Stuttgart tourt.

Diese bietet jungen Kreativen die Möglichkeit, sich abseits kostspieliger Messen gezielt einem großen Publikum zu präsentieren, und die Besucher können sich Bilder, Skulpturen, Lampen, Bücher, Kreatives aus Papier, Delikatessen, Accessoires, Mode und vieles mehr anschauen und auch gleich käuflich erwerben. Anstelle vom fünfmillionsten Mal "Last Christmas" wird das Ganze mit den Beats lokaler DJs untermalt.

Hamburg gehört seit 2006 zu den festen Standorten dieser Veranstaltung, und nach dem Facebook-Tipp eines Kollegen am Samstagabend kurz vorm Schlafengehen fuhren der Mann und ich am ersten Advents-Sonntag ganz spontan mal hin.


Durchschnittlich 6.000 – 13.000 Besucher besuchen diese Messe pro Wochenende, schon beim Einlass standen wir in einer (allerdings sehr zügig vorankommenden - Daumen hoch für die Organisatoren!) Menschenschlange, und am späteren Nachmittag drängten sich wirklich richtig viele (vorwiegend junge) Leute vor den Ständen der Aussteller. Trotzdem war die Atmosphäre recht entspannt. Mir hat es auf jeden Fall gefallen!

Die meiste Zeit hielt ich mich in der Etage für Mode und Schmuck auf, und nach erster Zurückhaltung wandelte sich dort dann auch der kompletten Inhalt meines Portemonnaies in 2 Kleider von Berliner Designerinnen, eine kurze sowie eine längere Kette und ein rosafarbenes Dreieckstuch aus Kaschmirwolle um. ;)


Auf diesen Fotos seht Ihr mich in einem Kleid von L'astretti, welches - so die Designerin Astrid - neben nur 4 weiteren aus gleichem Stoff und Schnitt von Hand in einem Kreuzberger Ladenatelier gefertigt wurde. Leider herrschte gestern überhaupt kein Fotowetter, so dass ich auf inhäusige Selbstauslöser-Blitz-Knips-Fotos ausweichen musste, die auch entsprechend aussehen ... Ich bitte das zu entschuldigen, aber das Kleid ist, denke ich, trotzdem ganz gut erkennbar. :)

Zum Kleid trug ich eine der ebenfalls auf der Messe erstandenen Ketten. Ganz schön "gewichtig" das Teil! Dummerweise musste ich nach meiner Rückkehr aus Hamburg feststellen, dass ich bereits eine fast identische - nur deutlich leichtere Kette - besitze ... ach ja, das olle Gedächtnis ...

Mit der Kette und diesem cool fallenden, riesigen Rollkragen (bezeichnet man diese Art Kragen überhaupt so??) zeige mich damit heute auch mal wieder bei Sunny und ihrem "Um Kopf und Kragen #82":





Cardigan: comma
Kleid: LINDA (aus dem Laden "L'astretti", Berlin)
Strumpfhose: No Name
Stiefel: Görtz Shoes

Mittwoch, 2. Dezember 2015

LiebsterAward50plus

Es gibt einen neuen Award, der nennt sich "LiebsterAward50plus"  - er richtet sich also speziell an die ein wenig Älteren unter uns. ;)

Kreiert und zu ihrer Sache gemacht hat ihn Maria Al-Mana von "Das Unruhewerk" und die liebe Sabine von "Bling Bling Over 50" reichte ihn an mich weiter (vielen Dank!).

Ich mache gern mit, da ich es selbst auch immer wieder hochinteressant finde, wenn Blogger/-innen über sich selbst berichten, somit Persönlichkeit in ihren Blogs zeigen und nicht nur über (häufig) gesponserte Produkte oder Events berichten.

Zudem bringen manche Fragen einen einfach auch mal zum Nachdenken über etwas anderes als die einen alltäglich umgebenden Dinge - auch das gefällt mir. Nicht mitmachen kann ich allerdings bei der von Maria aufgestellten Spielregel "Nominiere 1 bis 11 neue Blogs", weil mir nämlich keine Ü50-Bloggerinnen mehr einfallen, die noch nicht von der einen oder anderen nominiert worden wären.

Mehr Vorwort-Infos gibt es an dieser Stelle auch nicht - weitere Hintergründe könnt Ihr ggf. in den anderen Blogs lesen, z. B. bei Maria höchstselbst HIER oder bei den mir bekannteren Blogs von z. Zt. ...

... Sabine von "Bling Bling over 50" KLICK
... Eva von "Ladylike" KLICK
... Anke von "Wohlfühlglück" KLICK
... Uschi von "Ich tu was ich kann" KLICK
... Fran von "Fran-tastic" KLICK
... Bärbel von "Ü 50" KLICK 

Und los geht's:

Möchtest du noch einmal 20 sein? Wenn ja, was würdest du anders machen als heute?

Wenn ich es mir aussuchen könnte, wäre ich lieber noch einmal 30 als 20, aber wenn nur die 20 zur Wahl steht, nehme ich sie auch. :)
Heißt im Klartext: Doch, ja, ich wäre durchaus ganz gern noch einmal jünger.

Ich mit 31 Jahren und Sohnemann - zwischen Kind 1 und Kind 2 gerade mal wieder erschlankt. ;)
Anders als zu dem Zeitpunkt, wo ich tatsächlich 20 war, würde ich mich aus heutiger Sicht wohl mehr auf meine berufliche Laufbahn konzentrieren und durchzusetzen versuchen, das zu tun, was ich wirklich mag.

Leider durfte ich das nämlich in dem Alter nicht (ein Grafik Design Studium hätte es werden können - wer weiß, was sich daraus entwickelt hätte ...) - meine Eltern meinten, das wäre "brotlose Kunst".

Hier mit Mitte 20 - diese Art Freizeitlook (Parka + Schal in pink) würde mir auch jetzt noch zusagen.
Früher war alles besser. Stimmt das?

Nein, natürlich nicht. Aber einiges durchaus.

Wie hat sich deine Persönlichkeit entwickelt? Bist du heute selbstbewusster als vor 20/30 Jahren?

Oh ja, definitv! Vor allem bin ich seltener unsicher als damals, obwohl ich auch heute noch sehr oft unsicher bin. Seltsamerweise haben einige Menschen mir das aber früher wohl ebensowenig angemerkt wie heute, was wiederum ich überhaupt nicht verstehen kann.
Abgesehen davon war ich m. E. damals etwas "massenkompatibler" - davon ist heutzutage nicht mehr so wahnsinnig viel übrig. ;)

Was ist für dich Stil? Wie hat sich dein Modestil entwickelt?

Stil ist für mich vor allem, wenn die Kleidung eines Menschen zu seiner Persönlichkeit passt - also das Ganze ein stimmiges Bild ergibt. Heißt, es gibt schon mal von dem Aspekt her guten und weniger guten Stil. :)

Superschwer finde ich es, den eigenen Stil zu entwickeln und bewundere jede/n, die/der es geschafft hat. Noch mehr bewundere ich diejenigen, denen das offenbar total leicht fällt - die ein sicheres Gespür für Stil (den eigenen oder den von anderen) haben.

Mein Modestil ist noch immer in der Entwicklung, denke ich, da es mir zu häufig passiert, dass ich Teile kaufe, die ich kurze Zeit später ziemlich blöd an mir finde. ;)

Am stimmigsten ist für mich wohl "cool-lässig" mit Farbe und evtl. extravaganter Note und gleich danach sportlich. Diese Stilrichtungen habe ich bereits als Jung-Erwachsene bevorzugt.

Auch hier muss ich so Anfang 20 gewesen sein - eigentlich der gleiche Look wie heute - yeah! :)
Damals allerdings wohl mehr im Inneren als dass ich es selbst ausgelebt hätte, denn wenn ich mir das Gros alter Fotos so angucke ... oje oje ... :-/

In einem sehr konservativen Elternhaus mit entsprechender Kleidung aufgewachsen (sogar mein Mann amüsierte sich kürzlich beim Gucken alter Dias köstlich über die Klamotten, die ich in den 1970ern als Kind anziehen musste) weiß ich noch, dass es für mich im Alter von ca. 12/13 Jahren nicht einfach war, den Erwerb meiner ersten Jeans durchzusetzen - wie auch so einiges danach.

Im Job musste ich mich dann mit Anfang 20 an gewisse Kleidungsvorschriften halten (Einzelhandel: Jeansverbot, keine Schlabberpullis und selbstverständlich auch keine Turnschuhe), zudem nahm ich immer wieder mal 10-15 kg zu und nicht ganz so oft auch wieder ab. Während der dickeren Phasen dachte ich immer "Ist doch egal, was ich anziehe - bei dem Gewicht sehe ich sowieso in allem sch... aus." und kleidete mich entsprechend gleichgültig. Bilder? Gibt es. Wenige. Behalte ich allerdings für mich. Aus heutiger Sicht AB-SO-LUT indiskutabel - ich hab' halt nur einfach "irgendwas" an.

Begonnen, mich wirklich um Mode und Kleidung, die mir vielleicht wirklich steht und vor allem auch zu mir passt, zu kümmern habe ich tatsächlich erst Ende 2013 - also mit fast 50 Jahren (!) - siehe meinen Blogartikel HIER.

Jetzt befinde ich mich also in dem Status quo, den Ihr Euch hier auf meinem Blog immer mal wieder anschauen könnt, und ich hoffe, ich bleibe konsequent. In "Egal-was-ich-anhabe"-Klamotten lasse ich mich inzwischen auch nicht mehr fotografieren. :)

Mit Mitte 20, so schlank wie nie, mit Pumps und wechselnden Frisuren in einem Hamburger Portraitstudio, was damals auch mein Arbeitsplatz war.
Welches ist dein Lieblings-Outfit?

Irgendwas "mit Bein"! :) - Stiefel und Stiefeletten - dicke Strumpfhose - kurzer Rock mit lässigem Pulli oder Shirt / alternativ kurzes Kleid - ggf. Lederjacke oder Cardigan drüber. Das Ganze vielleicht noch mit Loop oder Schal gekrönt. Die Farben sind dabei vielfältig austauschbar. :)  


Sehen Frauen (und Männer) mit 50 heute jünger aus als vor 20/30 Jahren?

Ich sag's mal so: Manche sehen jünger aus als andere. Damals wie heute. Je nachdem, was sie aus sich machen - wie sie sich kleiden, geben und ob sie sich innerlich eher jung oder alt fühlen. Weniger Falten haben wir heute auch nicht. Vor 2 Jahren hatten wir unser 30jähriges Abitur-Treffen, was erfreulicherweise sehr gut besucht war. Die Unterschiede zwischen den zahlreich erschienenen gleichaltrigen Teilnehmern und Teilnehmerinnen empfand ich als gravierend!  

Hast du einen Trick, um jünger auszusehen?

Als Trick würde ich das nicht bezeichnen, aber lachend sehe ich m. E. wesentlich "frischer" aus, als wenn ich ernst gucke.  

Wie hältst du dich fit?

Mit möglichst 2-3x die Woche Zumba als Ausgleich zum ewigen Sitzen und - wenn gutes Wetter und Freizeit zufällig zusammentreffen - mit Spaziergängen. Gesunde Ernährung liegt mir ehrlich gesagt gar nicht, aber ich bin stets bemüht, möglichst trotzdem nicht zuzunehmen. In letzter Zeit verzichte ich auch noch weitestgehend auf Alkohol, aber das nur, weil ich blöderweise schon von einem einzigen Glas Wein fürchterliche Kopfschmerzen bekomme. Da macht das Trinken keinen Spaß mehr. ;)

Haben sich deine Reiseziele verändert? Wohin reist du am liebsten?

Nö, meine bevorzugten Reiseziele sind die gleichen wie früher: Am meisten zieht's mich auf die Britischen Inseln - das war schon so, als ich 13, 14, 15 war. Aber ich bin flexibler geworden und fahre jetzt auch mal woanders hin, wenn sich die Gelegenheit bietet. Ich liebe Städtereisen und Landschaften, die Wasser, Steine und Berge herzeigen. :) Viel verreist bin ich allerdings zwischen Mitte 20 und Mitte 40 nicht, nur davor und danach ein wenig.  

Schottland 2013 - Berge, Wasser, Steine.
Welche Ratschläge gibst du jüngeren Menschen mit auf den Weg?

Oh Gott ... - viele. Die wollen die nur meistens gar nicht (oder nicht mehr - zumindest die beiden von mir selbst gemachten jungen Menschen) hören. :)  

Welche Lebensform könntest du dir im Alter vorstellen (WG etc.)?

Am liebsten würde ich in unmittelbarer Nähe meiner Kinder leben - so wie meine Mutter die letzten 15 Jahre in einer kleinen Einliegerwohnung direkt neben uns lebte. Jeder hat seine eigene Haustür, aber man kann "mal eben" schnell rübergucken, helfen, ein paar Worte reden, sich aber auch aus dem Weg gehen, wenn man möchte, weil jeder eben sein ganz eigenes Reich hat. Für eine WG eigne ich mich heute glaube ich noch weniger als vor 30 Jahren.

So, - ich habe fertig. Ach, übrigens ...:

Es gab da mal so 11 Fragen von mir, die ich im März 2015 auch ohne spezielle Nominierung in die Runde warf, nachdem ich damals von Tina (TINASPINKFRIDAY) einen "Liebsten Award" bekam. Leider hat sie außer Ines (und zwar HIER) niemand beantworten wollen ... - Vielleicht hat ja jetzt jemand Lust? Einfach so? Das würde mich echt total freuen! HIER findet Ihr sie!

Freitag, 27. November 2015

Ge... rückblickt KW 48 2015

Getragen ... habe ich u. a. ein Kleid, welches ich im Januar bei einem Besuch in Hamburg günstig "geschossen" habe. Stoff und Verarbeitung sagten mir eigentlich nicht wirklich zu und um in die richtige Größe hineinzupassen, musste ich in 3 Geschäfte laufen, aber diesen asymmetrischen Muster- und Materialmix wollte ich unbedingt haben. "Schräge" Mode finde ich nämlich per se ziemlich großartig und was Besseres habe ich noch nicht. ;)


  Möbius-Loop (HIER berichtete ich über diese Art von Schal!): ginatricot 
Cardigan: sheego
Patchwork-Kleid: Apricot
Strumpfhose: No Name
Schnürstiefeletten: Gabor (HIER vorgestellt)

Gesucht ... hatte ich kürzlich verzweifelt nach meiner bestsitzenden Jeans. Also alles raus aus dem Schrank und anschließend alles wieder rein, in der Wäsche und bei den Kindern in den verbliebenen Restbeständen ihrer Schränke geguckt, sogar bei den Sachen des Mannes. Nichts! Die Tochter fand die Hose dann auf Nachfrage im Kleiderschrank ihres neuen Wohnortes - sie dachte, es sei ihre. Tja, so etwas passiert, wenn man die gleiche Größe trägt.

Das ärgste Problem besteht diesbezüglich in unserem Haushalt bei der Zuordnung von Strumpfwaren. Vater und Sohn tragen gleiche Art und gleiche Größe von Socken, Mutter und Tochter überschneiden sich aufgrund unterschiedlicher Vorlieben glücklicherweise nur noch manchmal - dafür aber immer wieder bei dunklen Strumpfhosen! Aber es wird jetzt einfacher, da die Kinder ja EIGENTLICH ausgezogen sind (man sieht es ihren Zimmern nur in keiner Weise an).

Am Wochenende waren beide Kinder da! Darüber habe ich mich riesig ...

... gefreut! Freitagabend habe ich sogar auf mein Zumba-Pflichtprogramm verzichtet und es vorgezogen, auf dem Sofa thronend mit einem "Kind" rechts und einem links "The Voice of Germany" zu gucken ... ähm, wohl eher zu verquatschen - viel mitgekriegt haben wir im Grunde nicht. Das war sooooooo schöööööön!!!



Gezupft ... wurden an dem Wochenende auch meine Augenbrauen! Ich weiß nicht, ob es jemandem aufgefallen ist, aber bis dato waren diese immer Natur pur. Ich habe das tatsächlich noch niemals selbst gemacht. Vor Jahren durfte - weil ich ohnehin gerade dort war - ein- oder zweimal eine Kosmetikerin ran, aber allein hab' ich mich nie da rangetraut. Meine Tochter, die sich seit einiger Zeit für Beauty und Make-Up begeistert, betrachtete mich allerdings mit kritischem Blick, meinte, gezupfte Brauen würden mir sicherlich besser stehen und machte sich sogleich ans Werk. Wir haben allerdings keine Vorher-Nachher-Fotos geknipst - so wichtig fand ich diese Veränderung nun doch nicht. Was ich allerdings ...

... geknipst habe, sind ein paar Selfies, auf denen ich probehalber mal Enyas schwarzen (!) Lippenstift trug. Jaja, ich weiß - er steht mir nicht. Aber DAS wollte ich nun trotzdem mal für die Nachwelt festhalten! :)

Hier sind die Augenbrauen übrigens noch nicht gezupft!
Geschüttelt ... hatte ich ein Fläschchen Nagellack aus meinem Bestand (den Lieblingsnagellack der Tochter). Sie schwärmte schon länger so von ihm und im Drogeriemarkt fanden wir ihn nicht mehr, so dass ich ihn noch einmal selbst auftragen und ihn ihr anschließend großzügig überlassen wollte. Soweit die Theorie. Leider flutschte mir das Lackfläschchen beim Schütteln aus den Fingern, knallte zunächst gegen eine Tür, anschließend auf die Esszimmer-Fliesen und zerbarst. Grüner Nagellack und Glassplitter ü-ber-all. - Oh - mein - Gott!!!!

Gelernt ...:
  • Nagellack geht auch von Fliesen offenbar am besten mit Nagellackentferner ab. Alle anderen, vom Mann hektisch aus dem Keller geholten Chemikalien im Haus zeigten keinerlei Wirkung. Bis auf Aceton - aber auch das machte aus dem hübschen Grün eigentlich nur ein hässliches Drecks-Schmier-Grün und "verschlimmbesserte" somit das ganze Drama.
  • Fliesen überleben Nagellack plus Nagellackentferner. Zumindest unsere. (GOTTSEIDANK!!!!!)
  • Zukünftig setze ich mich immer artig an einen Tisch und schüttele Nagellackfläschchen nur noch sehr gefühlvoll und sehr konzentriert, so dass es kein Herumfliegen mehr gibt und sie keinen größeren Schaden anrichten können! *mannomann - meinearmenNerven*
Gebibbert ... hab' ich am Donnerstag auch vor meinem Zahnarztbesuch. Ich habe zwar eine sympathische Zahnärztin und vertraue ihr, aber Zahnartzbesuche sind für mich halt per se ein Graus, zumal ich diesbezüglich aus meiner Kindheit geprägt bin. Damals vernahm ich jedes einzelne Mal Äußerungen à la "5 kariös, 4 steht, 3 kariös" etc. pp. Irgendwas war IMMER. Nichts war NIE.

Geheizt ... haben wir in diesem Herbst/Winter erstmals auch mit unserem Kamin. Kater Freddy findet das immer gaaaaaanz toll!

Genießen ... werde ich hoffentlich das anstehende Wochenende, an dem außer dem üblichen Lebensmitteleinkauf mal wieder nichts Spezielles anliegt. Der heutige Arbeits-Freitag hatte es noch einmal in sich, aber ich habe alles so hin- und fertigbekommen, wie ich es wollte, so dass ich am Wochenende schöööön abzuschalten gedenke.

Euch wünsche ich ebenfalls ein Wochenende ganz nach Eurem Geschmack - lasst es Euch gut gehen!